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Sondersitzung Haupt- und Finanzausschuss am 15. Juni

Zusätzliche 3. Beigeordnetenstelle

Waterloo für Verwaltungsspitze und Stadtratsmehrheit

Nachdem die Mehrheit aus Bürgermeister und SPD/Grünen damit gescheitert ist, den von ihr gewünschten Kandidaten für die Position des 3. Beigeordneten in der Stadtratssitzung am 9. Juni zu installieren, zeigte die Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 15. Juni erneut die mangelnde Einsicht dieser Mehrheit. Ein „Waterloo für Verwaltungsspitze und Stadtratsmehrheit“, so formierte unser Fraktionsvorsitzender Bruno Barth die Absage des Kandidaten 1 Minute vor Zwölf. Aber statt gemeinsam zu überlegen, wie man eine tragfähige Personalstruktur hinbekommen könnte, wurde nach dem Motto „Weiter so! Mehrheit ist Mehrheit“ jetzt eine erneute Stellenausschreibung für eine 3. Beigeordnetenstelle mehrheitlich beschlossen. Zusätzlich zu den schon hohen Personalkosten bei einer 8-jährigen Amtszeit kommen neu noch zusätzlich 40.000 Euro für einen „externen Personalberater“ plus die nicht aufgeführten internen Kosten/Arbeitszeiten beim städtischen Personal im Zuge des Bewerbungsverfahrens hinzu. Der UBL Vorschlag, stattdessen „gemeinsam mit Verwaltungsvorstand und Fraktionsspitzen zu überlegen, wie man die verfahrende Situation in der Verwaltung lösen kann“, wurde abgelehnt. Dabei geht es im Rathaus an vielen Stellen „drunter und drüber“: Wichtige Leute in der Verwaltung laufen weg, sind krank, Personalstellen sind nicht besetzt – nach Auskunft des Personalrats z.Z. 60. Mit dem erneuten Versuch, eine/n 3. Beigeordnete/n einzustellen also einen weiteren „Häuptling“, löst man die Probleme nicht!